Die Gründung der Gemeinde Fürsteneck (336 - 528 m ü. M.) geht auf das Schloß Fürsteneck zurück, dass der Fürstbischof Wolfker von Passau 1191 bis 1204 erbauen ließ. Zur Sicherung ihrer Grenzen gegen Bayern besetzten die Fürstbischöfe von Passau das Schloß mit Burggrafen und Pflegern, die für Sicherheit und Ordnung im Lande verantwortlich waren und auch die Gerichtsbarkeit ausübten.
Das Gebiet gehörte bis zur Säkularisation 1803 zum Fürstbistum Passau und kam dann zum Kurfürstentum Bayern.
Im Jahre 1879, am 5. Dezember, wurde die Burg durch Blitzschlag beschädigt und im Jahre 1929 erlitt sie durch einen bedrohlichen Brand einen erheblichen Schaden, dabei wurde auch die Schloßkapelle vernichtet.
Urkundlich wird das Schloß erstmals 1232 erwähnt.
Heute umfasst das Gemeindegebiet von ca. 10,4 km² das Land zwischen der Ilz im Westen und der Wolfsteiner Ohe im Süden und Osten.
Bis 1978 war Fürsteneck eine selbständige Gemeinde. Durch die Gebietsreform wurde mit der Gemeinde Perlesreut eine Verwaltungsgemeinschaft gebildet. In der Gemeinde leben derzeit 985 Einwohner.
Durch die landschaftlich reizvolle Lage zwischen den beiden Flüssen Ilz und Wolfsteiner Oheist die Gemeinde ein idealer Ort für Erholungssuchende und Urlauber.